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18.08.2019

Hagengebirgsüberquerung von Nord nach Süd

Bluntau - Vorderschlumsee - Verbundhütte - Hochwiessattel - Tiefenbach - Jägerskopf - Karalm - Tenneck


Wir sind wieder daheim, es ist heiß und bestes Bergwetter. Ich sitz schon auf Nadeln, weil es bestes Wetter für die Hagengebirgsüberquerung wäre. Ich ruf Grete und Wilhelm an und sie kommen nach dem Rudern vorbei. Um 12:45 gehts in Kuchl los und ich möchte spätestens um 21h in Tenneck sein, bevor es finster wird. Das Auto deponiere ich am Gollinger Bahnhof und fahre mit dem Rad in die Bluntau. Um 13:15 starte ich von dort zu Fuß los. Leider mag mein Wanderstock nicht einrasten, aber gottseidank finde ich gleich einen guten Stecken als Ersatz.

 

Ich geb Gas und mach dann am Vorderschlumsee eine kurze Jausen- und Badepause. Es sind mir schon 6 Leute untergekommen. Was ist denn da heute los? Dann gehts schnell weiter zur Verbundhütte, wo ich kurz später wieder auf 2 bekannte Gesichter treffe. Stetig ansteigend aber unschwierig gehts weiter Richtung Hochwiessattel, wo ich nach 3,5h eintreffe. Einfach ein Traum! Das meiste ist geschafft.

 

Nun gehts wieder hinunter nach Tiefenbach, wo ich im hüfthohen Gras leider einen großen Stein am Weg nicht sehe und mir den ziemlich ins Fleisch ramme. Gottseidank hab ich genau heute noch eine Mullbinde eingeräumt. Eilig gehts weiter die 300hm Gegenanstieg hinauf. Die ersten Schatten kommen und von nun an gehts bergab. Der Weg ist super, sodass man es laufen lassen kann. Nach 6h bin ich um 19:15 wieder auf der Straße und muss nurmehr die 20 min zum Bahnhof. Geschafft!

 

Endlich konnte ich die Überquerung mal gehen, das war schon lange ein Traum von mir.

 

Zur Tour:
- sie ist mit mind. 12h angeschrieben
- viel Wasser mitnehmen! Ich konnte am Vorderschlumsee und bei der Verbundhütte auffüllen.
  Sonst gibts bis zur Karalm nix mehr. Je länger man braucht, desto mehr Wasser benötigt man auch!
- Weg super hergerichtet und markiert, jedoch zw. Verbundhütte und Jägerskopf so gut wie nicht begangen. Dennoch ist der Weg gut zu finden.
- die Variante von N nach S war super, auch die Tageszeit, da der nordseitige Anstieg von der Bluntau oft rutschig, glatt und lange im Schatten ist.
- nur bei stabilem Wetter geeignet
- man hat zwar keinen Gipfel auf der ganzen Tour, sie ist aber trotzdem extrem lohnend & einsam


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